Städtereisen

London - Konzert und Fish&Chips

London - Juni 2016

Im Sommer 2016 hatten wir die Gelegenheit „coldplay“ im Wembley-Stadion in London zu sehen. Da kein Direktflug zu bekommen war, ist die Anreise nicht unter 2 Stunden zu bewältigen gewesen. So haben wir die Gelegenheit genutzt, mehr von London kennenzulernen und haben ein ganzes Wochenende in der Hauptstadt Großbritanniens gebucht.

Wir nutzten „The Tube“, die U-Bahn Londons, um vom Flughafen Heathrow unser Hotel im Herzen Londons anzufahren. Das Streckennetz ist eines der größten in Europa und wird jeden Tag von mehreren Millionen Menschen genutzt. Überraschenderweise fährt die U-Bahn nicht die ganze Nacht, wie wir im Anschluss an das Konzerts feststellen durften, vorallem durch den Abtransport der rund 90.000 Besuchern wurde die Infrastruktur Londons auf eine harte Probe gestellt. Nur mit viel Glück haben wir die letzte Bahn um 1 Uhr erwischt. Für eine Großstadt mit einem so ausgeprägten Nachtleben fanden wir die sehr restriktiven Fahrzeiten doch sehr überraschend.

Für einen ersten Besuch in London mussten wir natürlich zumindest die wichtigsten „Touristen-Brennpunkte“ gesehen haben. Da die erste Fahrt mit der U-Bahn unerfahrenerweise 2 Stationen zu früh endete, hatten wir gleich die Gelegenheit einige Sehenswürdigkeiten von außen zu sehen, wie Westminster, (Big Ben), Westminster Abbey und London Eye.

Wir hatten uns  entschlossen, keine London Card zu kaufen. Am Ende war das die richtige Entscheidung, da wir nicht so viele Museen besuchten und bei den wenigen besuchten Sehenswürdigkeiten glücklicherweise keine langen Wartezeiten hatten. Der Ausgangspunkt unserer Sightseeing-Tour startete mit einem Besuch des London Eye’s. In rund 45 Minuten hatten wir die Möglichkeit einen ersten Blick auf das Zentrum London zu werfen.

Im Anschluss nutzten wir die Gelegenheit verbilligter Karten für eine Bootsfahrt auf der Themse durch die London-Eye-Karten. Die Anlegestelle liegt auch Touristen-freundlich direkt neben dem London Eye. Die Fahrt ging nach Nord-Ost und ermöglichte das nahe Betrachten vieler Sehenswürdigkeiten entlang der Themse, die wir zuvor von oben gesehen hatten. Die Strecke führte durch die Millenium- bis zur London Bridge. Entlang der Tour konnten wir einen Blick auf den Tower of London, National Teatre, Shakespear’s Globe, City Hall, Sommerset House und natürlich die HMS Belfast werfen.

Der anschließende Fußmarsch führte uns dann eine Teilstrecke der Bootstour entlang der Themse. Auf dem Weg zur Millenium Bridge konnten wir vielen Straßenkünstlern zusehen, bis uns der nächste Regenschauer unter die nächste Brücke vertrieb. Über die Brücke hinweg haben wir uns in Richtung  St. Paul’s Cathedrale gehalten, die leider zu dem Zeitpunkt für Touristen geschlossen war.

Der Besuch der Westminster Abbey war für uns der einzige Besuch einer größeren „Touristen-Attraktion“. Westminster Abbey bietet einen sehr großen Fundus an geschichtlichen und kulturellen Artefakten. Im Westminster Abbey wird z.B. der Krönungsstuhl aufbewahrt. Neben Krönungen fanden und finden alle Trauungen des englischen Könighauses statt. Darüber hinaus kann man viele Gräber und Gedenkstätten von Königen, deren Familien, aber auch Wissenschaftler (z.B. Darwin) und Künstler (Gedenkstätte Shakespeares) bewundern. An vielen Stellen wird aber auch an die englischen Soldaten der beiden großen Weltkriegen erinnert.

Eher durch Zufall, führte unser Weg am Buckingham-Palast vorbei, als zur Mittagszeit der Wachwechsel durchgeführt wurde. Dies war ein ziemliches Spektakel der englischen Monarchie. Da uns grundlegendes Wissen über das aktuelle englische Königshaus und deren Bedeutung fehlt, waren wir von der Menge der anwesenden Touristen, vorallem aus Asien, überrascht. Nach Abschluss des Aufmarsches und Zerstreuung der anwesenden Touristen haben wir einen, im Vergleich angenehmeren, Spaziergang durch den „Green Park“ beim herrlichsten (in London seltenen) Sonnenschein genossen.

Zum Schluss noch ein paar Sätze zum kulinarischen Teil Londons. Leider konnten wir nur einen sehr kleinen Teil kennenlernen. Das was wir genossen haben, war immer lecker und frisch. In der Woche haben viele Märkte in den Straßen Londons geöffnet, in dem viele asiatische Gerichte, Döner, aber auch die bei den Londonern sehr beliebt Wraps und Ähnliches angeboten wird. In den Pubs gibt es einen Dinner-Room, meist oberhalb des ausschließlich zum Trinken vorbehaltenen Raums im Erdgeschoß. Neben traditionellem Essen (Steak oder Fish&Chips) haben wir aber auch sehr interessante Kombinationen mit sehr gut gewürztem Hühnchen und viel Gemüse gegessen.

Die Vorurteile ggü. englischer Küche können wir also so nicht bestätigen. Vielleicht hatten wir aber auch nur Glück...

 

Der Besuch London hat uns einen ersten Einblick in einer der, aus unserer Sicht, schönsten Städte Europas gewährt. Auch nach unzähligen Fahrten mit der U-Bahn und insgesamt über 40 km per Fuß, bietet die Stadt noch viel Potential für viele weitere Besuche. Es gibt hier noch soviel mehr über die Geschichte Englands und Europas der letzten Jahrhunderte zu erfahren, aber auch viel aktuellere Kultur und modernes Nachleben zu genießen. Wir hoffen, dass auch das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU keine signifikanten Auswirkungen auf die Reisefreiheit und Weltoffenheit dieser beeindruckenden Stadt Europas hat. 

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