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La ReUnion

 

ReUnion - Juli 2013

 

Hell-Bourg

La Plaine des Cafes und Piton de la Fournaise

Cilaos und Umgebung

Saint Gilles les Bains

 

Im Anschluss an unseren Mauritius-Trip haben wir uns dazu entschlossen, noch ein kleines Sightseeing auf der 160km westlich gelegenden Insel ReUnion zu machen. Im Gegensatz zu dem Badeurlaub auf Mauritius wollten wir hier auf eigene Faust mit einem Auto und vorgebuchten Hotels (ein wenig Sicherheit sollte schon sein ;) die Insel erkunden.

Durch die reichliche Unterstützung durch die EU ist das Straßenverkehrsnetz im ausgezeichneten Zustand und sollte für Mitteleuropäer zu bewältigen sein. Die Zugehörigkeit zu Frankreich ist auch so an vielen anderen Stellen zu merken, von der sehr guten und günstigen medizinischen Versorgung (die wir leider in Anspruch nehmen mussten) bis zur starken Prägung der lokalen Küche (mehr Infos über ReUnion auch bei Wikipedia).

 

Unser Plan war, innerhalb von 5 Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der kleinen Insel zu erkunden. Nach der Landung in Sant Denis und der Übernahme eines Peugeot 5008 sollte die Strecke über Hell-Bourg, La Plaine des Gafres, Cilaos nach Saint Paul gehen. Wie das mit Plänen so ist, gelten sie so lange, bis die Realität sie einholt. Das, was wir in den 5 Tagen geschafft haben, war wir im besten Fall ein erster Eindruck von der Insel. 

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Hell-Bourg

Von dem Flughafen kommend, sind wir der Küste bis Saint-Andre gefolgt. Dann sind wir direkt in das Innere der Insel vorgestoßen. Das was uns dann erwartet hat, hat unsere Tochter aus unserer Sicht ziemlich gut mit "Fehenland" bezeichnet. Hatten wir auf der Küstenstrasse noch das Gefühl gehabt, in einem südlichen europäischen Land zu sein, änderte sich das dann schlagartig. Neben der Fahrbahn haben sich riesige Berge erhoben, die anders, wie z.B. die Alpen, vollständig grün bewachsen sind. Zwischen den Pflanzen haben sich mal kleinere, mal größere Wasserfälle in das Tal gestürzt. Der Anblick war einfach unbeschreiblich und sollte uns in den nächsten Tagen begleiten.

 

Am frühen Nachmittag haben wir, immer noch beeindruckt von der unglaublichen Landschaft, unser erstes Ziel, Hell-Bourg in rund 1000 m Höhe erreicht. Nach schnellem "Checkin" in einem typischen "B&B"-Hotel der 2-Sterne-Klasse (war mit 2 Sternen schon gut bewertet), war noch genügend Zeit für eine kurze Wanderung zu einem nahegelegenen Wasserfall. Die Wanderung wurde als "easy" eingestuft und sollte nur 200 Höhenmeter betragen. Die "kurze" Wanderung hat dann 3 Stunden gedauert und da es straff auf Abend zuging, am Ende zu einen ziemlich beschleunigten Abstieg geführt.

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La Plaine des Cafes und Piton de la Fournaise

Der nächste Tag führte uns die Strecke zum nächsten Wegpunkt entlang der südlichen Küste über Saint Philippe nach La Plaine des Gafres. Dieses kleine Bergdorf liegt in unmittelbarer Nähe zum Vulkan Piton de la Fournaise. Die Fahrt dorthin führte über die riesigen erkalteten Lavaströme des Vulkans im Osten der Insel. Das Dorf La Plaine des Gafres als solches ist aber keine touristische Sehenswürdigkeit.

Am nächsten Tag nutzen wir die frühe Stunden, um zum Vulkan aufzubrechen. In über 2000m Höhe überquerten wir die äußere Kraterwand und sind in eine eigene Welt eingetreten. Im Gegensatz zu der grünen Insel, ähnelt der Krater mit seinen 5 Kilometer Durchmesser eher einer Mondlandschaft. Die unterschiedlichen Gesteinsarten mit Ihren unglaublich schönen Farben geben die Bilder leider so nur zum Teil wieder. Für unser frühes Aufstehen wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Gegen Mittag wurde das Wetter aber zusehend schlechter. Das machte, neben einem Infekt unserer Tochter, eine Wanderung zum Mittelpunkt des Kraters leider unmöglich.

 

So machten wir uns auf den Weg zurück zum Fahrzeug und auf den weiten Weg nach Cilaos.

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Cilaos und Umgebung

Der Weg zu dem über 1000m hochgelegene Dorf Cilaos wurde uns zum Beginn der Reise als eine Strecke mit 400 Kurven beschrieben. Die Anfangs als "südländische Übertreibung" eingestufte Aussage war eine ehrliche Warnung. Die Strecke sollte sich für uns und für unseren Van als Herausforderung herausstellen. Der Weg führte von Saint Denis ins Innere der Insel zum Hochplateau, zu Füßen des Piton des Neiges. Die Strasse führt entlang des Tales, welches durch den Fluss Bras de Silaos in die Felsformation geschnitten wurde. Nach den 400 Kurven und 2 sehr engen Tunneln durch den Berg, haben wir Cilaos am späten Nachmittag erreicht.

Durch die geologische Lage des Dorfes, umschlossen durch hohe Bergketten, hat es praktisch keine großen Wetteränderungen im Laufe des Tages gegeben. Dafür haben sich fast durchgängig Wolken im Talkessel gehalten, also ideales Wanderwetter. Dies nutzen wir dann zumindest am zweiten Tag gut aus.

 

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Saint Gilles les Bains

Nach 2 Tagen Wanderungen und Arztbesuchen mit unserer Tochter machten wir uns zum letzten Abschnitt unserer Reise nach Stadt "Saint Gilles les Bains" im Westen der Insel auf. In der Nähe von Saint Louis besuchten wir einen künstlich angelegten "Duft"-Garten mit einer großen Ansammlung von einheimischen und "ausländischen" Pflanzen und Bäumen. So sind in dem Garten u.a. Kaffee- und Kakao-Pflanzen und noch viele mehr in dem Park zu finden:

Die Westküste von ReUnion ist vor allem bei Gleitschirmfliegern und (Kite-) Surfern für den steten Wind und die hohen Wellen bekannt. Zusätzlich findet man in der Nähe von Saint Leu einen schwarzen Strand, dessen Sand aus Lava-Gestein besteht. Dies sieht ziemlich beeindruckend aus. Wir haben an dem Strand Stunden verbracht, um den riesigen Wellen zu zusehen und über schwarzen Sand zu laufen, der unglaublich weich ist und wie Schnee im Winter unter den Füßen knirscht.   

 

Kurz vor dem Erreichen unseres letzen Hotels sind uns eine Reihe von Schaulustigen am Straßenrand aufgefallen, die fasziniert aufs Meer hinaus schauten. Die Neugier siegte und wir haben einen Zwischenstop eingelegt. So konnten wir eine kleine Wal-Familie (Mutter und Kind) vom Land aus bewundern. Die Begeisterung unserer Kinder nutzend, haben wir den Nachmittag noch in einer nahe liegenden Aufzuchtstation für Meeresschildkröten verbracht, die ein riesiges Becken, inklusive einer Sichtscheibe hatte. Das war ein tolles Erlebnis nicht nur für unsere Kinder. 

 

Den letzten Abend verbrachten wir in einem Hotel direkt am Strand um in diesem Urlaub unser letztes Bad im Indischen Ozean zu nehmen. Das war eine toller Abschluss für einen unglaublichen Urlaub auf einer kleinen traumhaften Insel in der Nähe von Madagaskar. Auch wenn die Insel keine typische Bade-Urlaubsinsel ist, bietet sie doch mit ihrer fantastischen Landschaft, den Wasserfällen und extremen Klimaverhältnissen, genau das, was man sonst so nirgends auf der Welt findet - eine vom Tourismus weitgehend unberührte Natur.

 

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